G#27 Sparen auf Kosten der Psyche
Shownotes
In dieser Folge ist Dr. Christine Otto-Morris, psychologische Psychotherapeutin mit eigener Praxis in Kiel, bei uns zu Gast. Wir sprechen mit ihr über ihren beruflichen Werdegang, wie sie zunächst Psychologie studiert, dann viele Jahre in Kinderkliniken gearbeitet und parallel ihre Weiterbildung zur Psychotherapeutin abgeschlossen hat.
Wir schildern, wie aufwendig und lang die Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin ist. Dabei geht es um hohe finanzielle Belastungen, unbezahlte oder gering vergütete Arbeit in der Ausbildung, Prüfungen sowie den hohen Zeit- und Kraftaufwand neben Beruf und Familie.
Wir erklären anschließend, warum Christine von der Klinik in die ambulante Praxis gewechselt ist. Für sie waren vor allem die längere Begleitung von Menschen, die Arbeit an Beziehungen und auch die fehlende Sicherheit in der Klinik ausschlaggebend.
Wir geben Einblick in den Alltag einer Praxisgemeinschaft und beschreiben, wie dort gearbeitet wird: ohne Rezeption, mit eigenen Telefonen, eigenständiger Abrechnung und langen Sitzungen von meist 50 Minuten. Wir sprechen auch darüber, dass ein voller Arbeitstag in der Psychotherapie ein hohes Maß an Belastung u Konzentration erfordert.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die aktuelle Versorgungslage. Wir erläutern, warum Wartelisten für beide Seiten problematisch sind, wie die gesetzlich vorgeschriebenen Sprechstunden ablaufen und welche Folgen eine geplante Budgetierung und Vergütungskürzung für die psychotherapeutische Versorgung haben könnte.
Zum Schluss sprechen wir über häufige Beschwerdebilder wie Depressionen und Ängste, über Auswirkungen von Corona, Medienkonsum und sozialen Problemen sowie über Suizidprävention. Wir nennen auch, was junge Menschen zur psychischen Gesundheit beitragen können, und betonen, wie wichtig es ist, sich bei Bedarf Hilfe zu suchen und politische Unterstützung für die Psychotherapie aufzubauen.
Kontakt: team@gesundheitszone.info Webseite: http://www.gesundheitszone.info Forum: http://forum.gesundheitszone.info/
Transkript anzeigen
00:00:07: Herzlich willkommen zum Gesundheitszone-Podcast mit den Kinderärztinnen Katrin und Jessica.
00:00:12: Wir sprechen circa einmal pro Monat über die Herausforderung des Gesundheitswesens, um was das für unseren Beruf
00:00:18: bedeutet.
00:00:19: Heute ist Dr.
00:00:20: Christine Otto Moris bei uns zu Gast – sie ist psychologischer Psychotherapeutin und hat eine eigene Praxis im Kiel.
00:00:27: Wir reden mit ihr unter anderem über ihren beruflichen Werdegang, dabei geht es um Ihr Studium.
00:00:37: Wir erfahren von Christine, wie ihr heutiger Arbeitsalltag aussieht und mit welcher Symptomatik die Patienten Kontakt zu ihr aufnehmen.
00:00:44: Besonders beeindruckend und interessant dabei fand ich, wie aufwendig und anspruchsvoll der Weg ist bevor man als psychologische Psychotherapeutin arbeiten kann – sowohl finanziell als auch mental und kognitiv.
00:00:57: Des Weiteren sprechen wir über die drohenden finanziellen Einbußen durch neue Gesundheitsgesetze, Ich hoffe, dass wir mit diesem Podcast sowohl für berufstätigem Gesundheitswesen als auch für alle interessierten Hörer einige Einblicke in den Beruf der Psychotherapeuten mit all seinen aktuellen Herausforderungen in der heutigen Zeit bieten konnten.
00:01:21: Vielleicht gelingt es uns eine Art Lobby zu schaffen oder zu stärken die sich gerade für diese Berufsgruppe und damit auch für die psychische Gesundheit aller einsetzt!
00:01:30: Viel Spaß beim Podcast.
00:01:35: Ja, herzlich willkommen zum Gesundheitszone-Podcast.
00:01:38: Wir haben heute Christine Ottumoris bei uns zu Gast.
00:01:42: Sie ist Psychotherapeutin und hat auch eine eigene Praxis
00:01:46: in Kiel.
00:01:47: Ja, erzähl gerne mal... Ich darf Tina sagen, haben wir vorab geklärt.
00:01:51: Tina, erzähle gerne mal vielleicht kurz deinen beruflichen Werdegang wie das überhaupt jetzt bis hin zur Praxis so gekommen ist.
00:02:00: Hallo!
00:02:03: Genau, ich habe Psychologie studiert noch auf Diplom damals.
00:02:08: Inzwischen ist das ja inzwischen auch überall ein Masterstudiengang.
00:02:12: also Ich habe in Würzburg, in Melbourne und in Kiel Psychologie Studiert Und hab dann nach dem Studium zwölf Jahre lang eigentlich so in den Kinderkliniken des UKSH Kiel gearbeitet sehr viel für die Neuropäliatrie, also für die Kinderneurologie.
00:02:34: Auch für die Kinderkardiologie.
00:02:36: Ich habe sehr viel Entwicklungsuntersuchungen gemacht, Elternberatung, Schulberatungs-, Entwicklungsberatungen und auch fürs Diabeteszentrum gearbeitet.
00:02:45: Also eigentlich sehr breit gefächert gearbeitet.
00:02:48: ich hab in der Zeit auch proviert zum Thema Folgen von Frühgeburtlichkeit.
00:02:55: Von Kindern, die in den Kieler Kliniken geboren wurden habe dann am Ende der Zeit in der Kinderklinik meine Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin angefangen.
00:03:10: Psychotherapeuten für Erwachsene, dann in dem Fall und habe dann sehr typisch oder manche würden vielleicht sagen auch relativ schnell neben der Arbeit neben meinen beiden Kindern, die ich da auch schon hatte.
00:03:27: Meine Ausbildung zur Psychotherapeutin gemacht eben in fünf Jahren am EFT Nord.
00:03:32: Das ist ein Ausbildungsinstitut für Verhaltenstherapeuten hier in Kiel und habe das abgeschlossen, hab in der Zwischenzeit angefangen im Ambulanzzentrum der Psychiatrie also das ZIP in Kiehl zu arbeiten.
00:03:47: Hab da sechs Jahre gearbeitet Und habe dann einen Kassensitz erworben und bin in meine eigene Praxis eröffnet.
00:03:58: In der bin ich jetzt seit gut sechs Jahren im Praxisgemeinschaft mit zwei Kollegen gelegen.
00:04:05: Ja, toll!
00:04:05: Also ich weiß auch nicht immer ob den Zuhören das so bewusst ist oder mir manchmal auch nicht.
00:04:11: also diese bis man schließlich Psychotherapeutin ist und ich sage mal damit vielleicht auch ein bisschen... Geld verdient, da kommen wir später noch zu.
00:04:18: Das dauert ja auch und es ist auch... Also ich sag mal finanziell ist das schon etwas was sehr aufwendig ist.
00:04:25: Ich habe früher immer gesagt man kann eigentlich lieber Medizin studieren dann genau auf der Psychotherapie das dann machen.
00:04:34: Meine Cousine ist auch Psychotherapeutin und da denke ich mal meine Güte was die leisten und machen müssen bevor sie behandeln dürfen wie teuer das ist.
00:04:44: Das ist auch so, genau.
00:04:46: Also wir mussten und viele machen ja immer noch diese Ausbildung auf dieser Art und Weise.
00:04:50: Man muss also für die Ausbildung bezahlen, man muss auch für die Prüfungen zahlen, die man da ablegt.
00:04:56: Man arbeitet unentgeltlich für das Ausbildungsinstitut.
00:05:00: Sieht Patienten um dann damit wiederum einen finanziellen Beitrag dazu zu leisten.
00:05:06: Erstmal muss man einfach Geld ausgeben gibt man Arbeitsleistung und dann ist es natürlich so, dass in der Zeit man muss eben auch eine Zeit lang in der Psychiatrie arbeiten.
00:05:16: In den meisten Fällen wird das nur gering vergütet.
00:05:19: also es gab jetzt auch immer Bundesländer in denen das gar nicht vergütete wurde hat man quasi als fertige Psychologin und Psychotherapeutinnen Ausbildung gar nichts verdient.
00:05:28: stellt euch vor ihr seid in der Assistenzzeit und arbeitet völlig unentgeltlich oder ich habe mir kutte Freundin, die hat für ein Euro die Stunde gearbeitet.
00:05:37: Also das sind so oft zu gingen und ich hatte da Glück muss man sagen Ich bin einfach als Berufsanfängerin bezahlt worden obwohl ich schon zwölf Jahre gearbeitet hatte.
00:05:46: Und dann arbeitet man und muss aber ja in seiner Freizeit dann diese Ausbildungsleistung erbringen.
00:05:52: Also viele Wochenende sind sehr, sehr viele Stunden Seminare.
00:05:56: Sehr viele Stunden extra Therapie Ausbildung, also Therapie, Supervision und so weiter Und dann eben auch ein Stadtsextrem ableben sowohl schriftlich als auch mündlich.
00:06:07: Das ist eben deswegen dauert das eben einfach auf lange und es ist eben auch eine große Aufwand.
00:06:12: Es ist nicht nur ein finanzieller Aufwand sondern auch ja also das ist auch ein Kraftakt für sehr viele
00:06:22: Ja, herzlich willkommen auch von mir, Tina.
00:06:24: Das ist sehr spannend und sag mal kannst du noch einmal kurz sagen was dich denn dazu bewegt hat dann von der Klinik in die Praxis zu gehen?
00:06:31: Was hattest du da so für Gründe?
00:06:36: Also der persönliche Grund sozusagen war eigentlich dass ich... Ich habe sehr gerne für Kinderkliniken gearbeitet Aber ich habe schon mehr den Wunsch gehabt, mit Leuten länger zu arbeiten und mehr mit der Beziehung mit denen zu arbeiten.
00:06:54: Ich habe gedacht das ist eigentlich ein Stärke von mir, das tue ich gerne!
00:06:58: Und dass sich das schön finde wenn ich die Leute eine ganze Zeit lang begleite.
00:07:01: Das war auf jeden Fall einen Grund auch.
00:07:03: Ich wollte mich auch gerne weiter fortbilden also weil es macht mir auch Spaß, ich finde das interessant.
00:07:08: Dann muss man sagen, mich hat damals an den Kliniken sowie andere auch das Hochschulrahmengesetz erwischt Und es wurde mir nicht in Aussicht gestellt, entfristet zu werden.
00:07:20: Also das hat ja eine lange Zeit immer viele an den Kliniken getroffen und wenn man eine bestimmte Zeit da war dann drohte das ja irgendwann dass das gar nicht mehr weitergeht so dass ich eigentlich gar nicht sicher war oder irgendwann mich nicht mehr darauf verlassen wollte dass irgendwie noch in ein zwei Jahren irgendwie jemand das doch irgendwie noch so biegt dass das möglich ist irgendwie klar war.
00:07:39: Ich muss schon auch mich irgendwie oben orientieren und dann habe ich mich eben für diese Variante entschieden und das hätte ich auch nur.
00:07:45: Also das war nur möglich, weil auch meine Familie mich da einfach so komplett drin unterstützt hat.
00:07:52: Und wie sieht so ein typischer Tag bei dir dann aus?
00:07:54: Wenn du in der Praxis bist ja wahrscheinlich auch sehr anders als was wir jetzt als Kinderärzte machen.
00:07:59: Du sagtest ihr seid zu dritt!
00:08:01: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:08:03: Ja also wir haben zu drit eine Vierinhalbzimmerwohnung.
00:08:07: Jede von uns hat einen Zimmer nach vorne raus.
00:08:09: Wir sitzen da schön in der Reihe.
00:08:11: Das ist die schöne Altbau-Wohnung und sind da sehr gerne.
00:08:15: Und ja, jede von uns hat ihren einzelnen Raum.
00:08:18: Es ist ja praxisgemeinschaftszeit.
00:08:20: Jede rechnet für sich selber ab und wir teilen also nur die Praxiskosten untereinander.
00:08:24: Wir haben dann noch mal ein Wartezimmer und eine gemeinschaftliche Küche und noch so'n extra Hinterzimmer in dem wahrscheinlich jetzt auch demnächst auch Gruppentherapien von meinen Kolleginnen stattfinden Und so haben wir da unsere Räume.
00:08:39: Es gibt keine Rezeption, es gibt auch kein gemeinsames Telefon.
00:08:43: Jeder hat ja ein eigenes Telefon, man klingelt bei uns an der Tür und wird reingelassen.
00:08:48: Es kommt eben eigentlich nur jede Stunde für jede von uns jemanden.
00:08:53: Es würde sich eben auch finanziell überhaupt nicht lohnen, irgendwie eine Empfangskraft dafür zu haben weil es eben gar nicht zum Beispiel solche extra Aufgaben gibt die man verteilen könnte oder dass man irgendwie jetzt eben sagt, die MFA macht noch mal in der Zwischenzeit was anderes.
00:09:08: Das gibt es bei uns nicht.
00:09:09: Sondern es gibt eigentlich nur uns.
00:09:11: Ich sag das auch Leuten, die zuerst kommen und ich sage ... Ich mach die Tür auf!
00:09:15: Ich bitte die vielleicht kurz ins Wartezimmer, ich bitte sie zu mir rein.
00:09:18: Ich lese die Karten ein, die Krankenkassenkarten ein... Und mache alles das, was so an Verwaltungssachen wie Datenschutz
00:09:26: usw.,
00:09:27: das mache ich alles selber.
00:09:30: Und ich sehe eigentlich alle Patienten wenn ich nicht überziehe, fünfzig Minuten.
00:09:37: Und so arbeiten wir in so einem Rhythmus und vielleicht ist das auch immer noch mal wichtig dabei zu erwähnen dass da sind unter allen Arbeiten wo er Medizin studiert hat oder Psychologie studiert, das ist ein Beruf.
00:09:54: Den kann man nicht von morgens um sieben bis abends um siebe machen weil man sich immer muss ich eben einmal eine ganze Stunde lang auch eine Person komplett konzentrieren da laufen ganz viele Prozesse parallel.
00:10:05: Da gibt es keine Unterbrechung.
00:10:06: Ich sage immer schön, ich kann nicht zwischendurch mal kurz aufstehen und irgendwie Zum Briefkasten gehen oder sowas.
00:10:13: Und dann kommt der Nächste und da muss ich mich komplett umstellen, also ich muss nicht nur die ganze Geschichte parat haben wissen was ich machen will sondern Ich muss mich auch emotional ganz unterschiedliche Menschen Einstellen Und das hat eben eigentlich für alle so Grenzen.
00:10:30: Also deswegen hatte jetzt irgendwie sind da so Zahlen gusiert man könnte ja thirty-six Patienten in der Woche sehen.
00:10:37: dass ist einfach tatsächlich.
00:10:38: Das ist einfach nicht möglich.
00:10:41: Das ist auch mit solchen vielleicht auch weistungsorientierten und hochfunktionalen Psychotherapeuten.
00:10:48: eigentlich kann das eigentlich keiner machen.
00:10:50: Das heißt, dass es eigentlich limitiert am Tag, was tatsächlich ist.
00:10:54: Aber das kann ja auch tatsächlich gut nachvollziehen finde ich weil selbst bei uns ist es ja so wir sind nun mal die sprechende Medizin und findet einen ganzen Tag schon super anstrengend.
00:11:06: Du redest ja die ganze Zeit!
00:11:09: Mit Eltern, mit Kindern wird angestellt.
00:11:12: Und sicherlich ist das bei uns jetzt psychisch nicht so intensiv wie bei dir.
00:11:18: aber trotzdem das ist irgendwie klar oder dass man das nicht so sagen kann.
00:11:23: Ja
00:11:24: und vor allem es ist halt auch analog.
00:11:26: also dann sitzt den ja immer gegenüber
00:11:28: Man kann irgendwie stöhnen
00:11:30: oder... Also irgendwie so, man ist ja immer präsent.
00:11:33: Man
00:11:34: kann nicht kurz rausgehen, man kann auch nicht mal kurz jemand anders reinschicken.
00:11:39: Das ist eben alles so nicht möglich.
00:11:43: Das is auf jeden Fall.
00:11:46: Und wie viele Patienten sag ich mal betreust du dann in der Woche?
00:11:51: Oder am Tag?
00:11:52: Oder ist es unterschiedlich?
00:11:53: Gibt's halt eine Grenze wo du sagst mehr gehen nicht.
00:11:57: Also ich habe immer so, ich hab ungefähr zwanzig in der Woche und damit würde ich sagen, habe ich eine seventy-fünf Prozentstelle.
00:12:06: Haben tatsächlich meine beiden Kollegen interessanterweise auch.
00:12:11: Und das ja, dass sie so sieht eigentlich bei uns das aus wenn wir... Deswegen sind es sechsundreißig Stunden pro Woche eben auch unrealistisch weil da kommt man nicht auf ne vierzig Stundenwoche sondern dann kommt man eben Ja, auf so eine... ...fünfundfünfzig Stunden Woche oder so fünfzig bis fünfundfünfzig Stunden Woche.
00:12:33: Deswegen kommt sowas eigentlich nicht in Frage und wir haben jetzt ja viele Zahlen zugehört.
00:12:39: Wir sind zu artensiebzig Prozent Frauen deutschlandweit also es sind wirklich überwiegende Mehrheit.
00:12:46: Psychotherapeutinnen kann man ohne Probleme einfach mal das Innen benutzen weil es einfach wirklich viel mehr Frauen sind Und von denen hat eben einfach ein ganz, ganz große Anteil einen halben Kassensitz.
00:13:01: So wie wir auch in der Praxis alle drei einen Halbensitz haben aber eigentlich immer ein Ticken mehr versorgen und quasi eigentlich ca.
00:13:10: seventy Prozent arbeiten.
00:13:13: Und habt ihr eine Warteliste?
00:13:15: Also man hört ja immer so dieses typische, man sucht irgendwo einen Platz bei den Psychotherapeuten und entweder es ist unmöglich oder es in sechs Monaten oder es ist in einem Jahr.
00:13:24: Oder viele sagen wir haben gar keine Wartelliste mehr weil das nicht ab zu arbeiten ist und man dafür auch gar keine Ressourcen hat.
00:13:34: Genau, wie ist das bei euch oder bei dir geregelt?
00:13:37: Also ich habe das ganz schnell gelassen mit der Warteliste und es tatsächlich so meine Kollegin dann auch.
00:13:43: Denn ich finde die Wartelliste eigentlich für alle nachteilig.
00:13:47: also man steht dann auf der Warte Liste Dann wartet man einfach ab da hat man sich noch kennen gelernt.
00:13:54: Die Psychotherapeutin weiß eigentlich noch überhaupt nicht, was mit der Person los ist.
00:13:59: Und kommt vielleicht nach neun Monaten oder so die Anfrage zu einem Erstgespräch zu kommen?
00:14:04: In der Zwischenzeit passiert wahrscheinlich gar nichts!
00:14:06: Man bemüht sich nicht um einen weiteren Platz und man bemühe es sich auch nicht um andere Hilfen sondern sagt ja ich habe da einen Platz versporen gekriegt.
00:14:13: dann gehe ich nachher hin.
00:14:14: Das heißt das ist eine leere Zeit, das finde ich das erste Problem.
00:14:18: Der zweite Problem kann sein dass man zusammen sitzt und feststellt Die Person braucht was ganz anderes als eine Psychotherapie.
00:14:25: Oder es müssen erst mal ganz andere Sachen abgeklärt werden, das muss vielleicht zum Beispiel etwas medizinisch erstmal abgeklärt werden.
00:14:30: oder die Person kann hier gar keine ambulante Psychotherapien machen, sie muss eigentlich auf Stationen weil die überhaupt keine, die muss vielleicht in der Tageskrieg, weil die gar keine Alltagsstruktur mehr hat.
00:14:44: oder die ist zu untergewichtig für eine ambulante psychotherapie.
00:14:51: Oder es ist tatsächlich auch nicht wirklich... Nicht ganz alle Menschen sind für Psychotherapie geeignet.
00:14:58: Man muss ja schon so ein bisschen über sich sprechen können zum Beispiel, oder es ist irgendwas ganz Spezielles mit dem man sich nicht auskennt und die hätte man eigentlich gleich weitergeschickt zu einer Kollegin, die sich damit auskennt.
00:15:10: Und das sind einfach Sachen, die stellt man dann nach einem dreiviertel Jahrverhalten fest.
00:15:13: Das ist halt irgendwie total blöd!
00:15:15: Also es ist für alle ja blöd, ne?
00:15:16: Für mich ist es ein Termin, den ich eigentlich an jemand anderes geben kann und vor allem ist es für die Patienten doof.
00:15:22: Und wie läuft das denn?
00:15:23: Also, sie ruft jetzt jemand bei dir an oder hast du so Sprechzeiten wo man sich nicht... Müsst ihr die anbieten also müsst ihr... Kannst du vielleicht mal kurz erzählen wie das vorgegeben ist.
00:15:35: Was ihr da überhaupt an Telefon sprecht?
00:15:39: eigentlich?
00:15:39: ne oder so
00:15:40: Genau, also auf einem vollen Kassensitz muss man zwei hundert Minuten Sprechzeit anbieten.
00:15:47: Auf nem halben Kassenserz muss ich Hundert Minuten Sprachzeit an bieten.
00:15:50: die werden wir natürlich nicht verblühtet.
00:15:52: Also die sitze ich einfach am Telefon habe den Anrufbeantworter ausgeschaltet und guck ob mich jemand anruft.
00:15:58: Ich krieg relativ viele Anrufe weil ich so ein bisschen auch eine Spezialisierung hab die Moment ziemlich viel gefragt ist.
00:16:03: Dann versuche ich natürlich auch das zu erklären.
00:16:05: dann wird natürlich auch nach Therapieplätzen gefragt.
00:16:09: oft dann nicht habe, aber die muss ich eben anbieten und die muss sich mir auch frei halten.
00:16:14: Und da kann man mich nun anrufen.
00:16:16: Andere haben auch im Internet ihre E-Mail Adresse, die machen das dann auch per E-mail so ein bisschen unterschiedlich.
00:16:21: Aber die hundert Minuten Sprechzeit, die müssen immer angeboten garen.
00:16:26: Da kriegt man gar nichts für, egal ob man telefoniert oder geht okay.
00:16:30: Genau.
00:16:30: Was ist doch
00:16:30: Spezialisierung, die du anbietest?
00:16:36: Also... Ich mache alles Mögliche, gerne andere Sachen.
00:16:39: Aber ich beschäftige mich auch mit Autismus-Spektrumsführung bei Erwachsenen.
00:16:44: Das ist ein Interesse, was ich eigentlich aus meiner Kinderklinikzeit mitgebracht habe, weil ich da Autismusdiagnose gemacht hab und von meinem Chef damals im Leitenden Psychologen das so gelernt hatte.
00:16:56: Wer hat das jeden so ein bisschen mitgetragen?
00:16:58: Der war Schwede!
00:16:59: Und da waren die damit schon eigentlich auch so weiter... ...und von dem habe ich das damals so gelernt und auch dieses Interesse gewonnen.
00:17:06: Und als ich im Erwachsenenbereich war, habe ich festgestellt.
00:17:09: Das bietet ja überhaupt gar keine Ahnung.
00:17:10: Im Kinder- und Jugendbereich war das so selbstverständlich... Also im Kinder-und Jugendbereich sind viele Sachen so selbstständig.
00:17:15: oder dass man es manchmal schon auch ein bisschen ganzheitlicher betrachtet ist ja in der Kinder- & Jugendmedizin ja auch ein wenig so.
00:17:21: Man ist alles ein bisschen mehr ganzheitliche als in der wachsenden Medizin.
00:17:26: So ist das ein bisschen in der Psychiotherapie finde ich auch.
00:17:28: Da merkte ich die Leute kriegen eigentlich gar keine Diagnostikplätze werden damit immer abgewiesen und hab dann gesagt, ich kenne mich ja eigentlich damit aus.
00:17:38: Ich könnte das ja auch anbieten.
00:17:39: Dann habe ich mich so ein bisschen gefuchst wie man das mit Erwachsenen macht Und das ist also auch was womit ich in meinem Teil meiner Zeit verbringe Mit Diagnostik Therapien Genau!
00:17:50: Und diese Diagnostic?
00:17:51: Also kannst du die denn irgendwie abrechnen, abbilden oder läuft das unter einer Therapiestunde?
00:17:58: Ja das läuft eigentlich unter ne... Ich lass es eigentlich unter einer Sprechstunde meistens laufen.
00:18:03: Also, es gibt so
00:18:04: Sprechenstundenziffern,
00:18:07: die ein bisschen ähnlich sind wie Psychotherapie-Zifferen und auch Gesprächs-Ziffern.
00:18:13: Und darunter lasse ich das dann so laufen also dass eben kein Therapiantrag gestellt werden muss denn das würde wiederum der Person ja das verbauen zum Beispiel bei jemand anders eine Therapie anzufangen.
00:18:25: Oder sie haben vielleicht auch irgendwo eine Therapie, aber die Therapeutin sagt ich kenne mich da so wenig mit aus.
00:18:30: Aber wir wollen das gerne abgeklärt haben oder sowas in der Art und versuchen wir das eigentlich mit solchen Sprechstunden Terminen irgendwie abzuklären.
00:18:40: Und wie du machst mit der Kasse ist dann aber ähnlich über uns?
00:18:44: Also du rechnest direkt ab und wird dir denn da auch werden die Sachen wieder gestrichen?
00:18:50: oder wie muss ich mir das vorstellen?
00:18:54: Ja, das ist ja glaube ich gerade der Punkt.
00:18:56: Wir haben bisher keine Budgetierung.
00:18:59: Also wir haben ein... Es gibt so einen Punktzahlvolumen, dass es nur für bestimmte Leistungen, ob jetzt betrifft zum Beispiel nicht die Sprechstunden und die Psychotherapieleistung.
00:19:07: Und ich glaube jetzt bei den Protesten, wie es gegen die Gesundheitsreform gegeben hat, ist bei vielen Leuten der Eindruck entstanden Das ist uns um diese Honorarkürzung geht, die wir im März kassiert haben muss man mal sagen überall wird gestreibt für mehr Geld und jede Nullrunde sind Drama.
00:19:22: aber uns wird eben Einmal so werden uns vier Komma fünf Prozent gestrichen und das ist natürlich auch also muss ich auch mal sagen, auch wirklich eine absolute Kränkung auch gewesen.
00:19:31: Aber das Problem ist dass in diesem Gesundheitsreform Paket eben nicht eine Beziehung vorgeschlagen wird.
00:19:40: Und wie ich das ja eben schon gesagt habe wir arbeiten ganz viel auf Halden Kassen sitzen, arbeiten immer ein bisschen drüber hinaus weil wir eigentlich einen vollen Kassensitz nicht ganz ausfüllen können.
00:19:50: Es ist unheimlich viel Bedarf da.
00:19:52: Ich könnte mich ja vervielfachen, wenn ich nach den Anfragen gehe, die ich habe, ich könnte immer mehr arbeiten und jetzt ist vorgeschlagen worden, da wird ein Deckel drauf gemacht.
00:20:02: Und... Ja, Entschuldigung.
00:20:07: Genau!
00:20:07: Also es soll also ein Decke draufgemacht werden und das würde einfach ganz praktisch bedeuten dass ganz viele Therapieplätze wegfallen Denn ich mache jetzt vielleicht zwanzig Patienten in der Woche.
00:20:19: Ich habe durchaus Freundinnen und Kollegen, die machen zwanziv in einer Woche.
00:20:25: Wenn das jetzt zum Beispiel in die Budgetierung dahingehend wäre, dass man sagt, vielleicht kann man achtzehn Patientin in eine Woche sehen Dann würden z.B.
00:20:32: in so einer Praxis sieben Therapieplätze wegfallen Und die werden nirgends woanders ersetzt.
00:20:39: denn es ist ja nur abrechnen, wo auch mit Kassen wird.
00:20:43: Es gibt ja nicht mehr Kassensitzen.
00:20:47: Das ist also für die psychotherapeutische Versorgung wirklich ein ganz, ganz harter Schlag und das würde einfach das Angebot absolut schrumpfen lassen.
00:21:01: Es sollen auch Zuschläge gekürzt werden, wir sollen insgesamt weniger Geld bekommen.
00:21:08: Man sich dann fragt, lohnt sich das überhaupt?
00:21:10: Ich bin selbstständig.
00:21:11: Ich muss so viel zahlen dafür.
00:21:13: Ich halte da den Betrieb aufrecht.
00:21:14: ich bin gegenüber der kassenärztlichen Vereinigung habe ich mich verpflichtet zur Versorgung.
00:21:18: Ich sehe auch Patienten über die Terminservice Stelle.
00:21:22: Ich musste immer Sachen vorhalten Technik vorhalten.
00:21:24: lohnt es sich eigentlich dafür dass das dann so gedeckelt ist gar nicht so viel auch verdienen kann, denn wir sind die am schlechtverdienste... Nein.
00:21:33: Die Kinder und Jugendlichen Psychotherapeutin verdienen noch schlechter als wir.
00:21:36: Aber sonst kommt kleiner mehr nach uns!
00:21:40: Und wann entscheidet sich das mit dieser Budgetierung?
00:21:42: Wisst ihr das also...?
00:21:45: Ja, das ist jetzt nochmal auf Mitte Juli aufgeschoben.
00:21:47: Also es sollte eigentlich jetzt beschlossen werden und dann hat es ja viele Prozesse gegeben auch Anhörung im Gesundheitsausschuss
00:21:53: usw.,
00:21:54: auch eine Stellungnahme der Gesundheitsminister der Länder die sich eben dagegen ausgesprochen haben.
00:22:00: aber das werden wir sehen.
00:22:02: Aber da sind halt Box.
00:22:03: an der ganzen Sache muss man sagen bei uns ist es ja ähnlich dass wir ja auch gucken müssen.
00:22:10: also so wie du sagst so ist selbstständig Die Mieten steigen.
00:22:13: Gut, das ist bei uns im Moment gerade nicht der Fall aber alle Nebenkosten steigen.
00:22:18: Wir haben ja nun auch Angestellte und du kriegst aber pro Patient immer das gleiche Geld.
00:22:24: Und im Prinzip muss man sich also wir haben dann noch den Hebel dass wir sagen können gut Dann sind wir halt irgendwie schneller und versuchen pro Stunde mehr durchzuschleusen Was ihr aber zur Zufriedenheit alle auch nicht beiträgt.
00:22:37: Aber so wie Du das beschreibst kannst Du ja nicht sagen gut da mache ich jetzt in einer Stunde drei Patienten anstatt.
00:22:46: Aber was ich noch mal fragen wollte, wie ist denn bei euch?
00:22:49: Kannst du denn neben deinem Kassensitz nicht auch privat abbrechen?
00:22:55: Genau!
00:22:55: Das ist nämlich jetzt so ein bisschen der Punkt weil zumindest zum Beispiel in Kiel es ebenso dass es viele Privatpraxen gibt Es bis vor ein paar Jahren auch tatsächlich privat nicht so gut bezahlt war wie gesetzlich.
00:23:11: Das hat sich inzwischen geändert, da gibt es jetzt eine große Differenz.
00:23:14: Also man verdient deutlich besser privat.
00:23:16: aber das haben sich eben sehr viele Privatpraxen etabliert was auch ja auch Gutes an sich war.
00:23:21: letzten Endes also wir haben so viele Nachfragen und Es ist tatsächlich so dass die meisten mit Kassensitz eigentlich immer gesagt haben Wir haben so viel nachfragen wir haben Versorgungsauftrag wir geben jetzt den Leuten Platz so gut für können Und das heißt im Prinzip vielleicht auch da nicht wirtschaftlich genug gedacht haben, aber eher an die Versorgung gedacht haben.
00:23:46: Wie gesagt, als wir arbeiten im sozialen Beruf sind alle Frauen und jeder der kommt, der seine Geschichte erzählt.
00:23:53: Wir sagen immer alle, dann kann man sie irgendwie nicht mehr wegschicken.
00:23:56: Also die Leute kommen ja nicht mit Spaß.
00:23:59: Und das ist eben jetzt der Umsprung, der jetzt denke ich kommen wird und kommen muss, dass wir einfach wirklich deutlich mehr Privatpatienten in die Kassenpraxen nehmen oder Selbstzahler nehmen und wir werden einfach nix machen müssen, so wie auch alle anderen Arztpraxen das ja auch haben.
00:24:22: Aber das wird eben die Versorgung weiter einschränken.
00:24:26: Und was würdest du sagen?
00:24:30: Ja ist ein bisschen schwierig jetzt aber welche Patienten trifft es am meisten?
00:24:34: also so vielleicht bestimmte Krankheitsbilder?
00:24:39: Wo denkst du, die werden dann auf jeden Fall unterversorgt werden?
00:24:42: Also ich meine es gibt ja auch immer welche, die kämpfen.
00:24:44: Aber da würde man gerne das hier kämpfen aber die gehen halt so schon nicht gerne irgendwo hin.
00:24:51: Das ist ja auch der Fall finde ich dass man nicht davon ausgehen kann.
00:24:54: Viele sind natürlich froh wenn sie einen Therapieplatz bekommen.
00:24:57: Einige ja auch so mäßig, aber die bräuchten's eigentlich am meisten.
00:25:01: Ich glaube das wird auch gesellschaftlich vielleicht ein bisschen verkannt.
00:25:04: Wohin das denn geht also... weiter erschwert einfach.
00:25:08: Ja,
00:25:09: also ich denke das ist eigentlich schon jetzt so... Also wenn man versucht einen Therapieplatz zu bekommen dann kriegt man den über Beziehungen überhaupt auch nicht richtig sozusagen.
00:25:28: So soll das ja eigentlich auch nicht sein, dann kriegt man ihn wenn man eben sehr hartnäckig ist, wenn denn in der Lage es sich gut zu organisieren oder vielleicht auch wenn man von jemandem Hilfe hat das zu tun.
00:25:39: aber ich sage mal wenn man keine Ärzte, keine Psychotherapeutin kennt auch nicht viel Vertrauen daran hat, dass wenn man sich für sich selber einsetzt das zu Erfolg führt.
00:25:51: Wenn man sehr depressiv ist, wenn man sehr ängstlich ist.
00:25:54: Auch wenn man autistisch ist, ist es eigentlich sehr, sehr schwer zur anderen Seite zu kommen.
00:26:03: Wir verlangen ja immer aus gutem Grund, dass die Leute persönlich anrufen.
00:26:07: aber ich mache zum Beispiel bei den Autisten die Ausnahme, dass ich sage da darf mich auch eine Familie... oder eine Freundin anrufen, weil die schaffen es ja oft überhaupt gar nicht zu telefonieren.
00:26:20: Da können sie auch keinen Termin ausmachen für eine Diagnostik.
00:26:24: Und sag mal kannst du noch einmal zum Thema überhaupt der psychischen Belastung nochmal ein bisschen was erzählen?
00:26:29: Was würdest du denn so sagen, was bringen denn die Leute so am häufigsten mit?
00:26:33: Oder wie würdest Du sagen hat sich das vielleicht auch verändert in den letzten Jahren seitdem Du das machst?
00:26:38: Was spielen da so für Faktoren eine Rolle?
00:26:42: Also es ist natürlich schon so, dass die häufigste Diagnose sind Depressionen.
00:26:48: Ich glaube das ist in allen Praxen so, was ganz häufig da ist und Ängste natürlich auch an zweiter Stelle.
00:26:56: auf jeden Fall beziehungsweise das vermischt sich häufig.
00:27:00: Was ich schon beobachtet habe der Corona-Effekt...ich kann nicht so gut über vor der Coronazeit sprechen denn ich habe tatsächlich Anfang März, April, September meine Praxis eröffnet.
00:27:11: Im dreizehnten März wurde die Schule geschlossen.
00:27:14: Das war ein interessantes Erlebnis und da hatten wir eben eine ganze Welle an jungen Menschen, die furchtbar depressiv geworden sind zu Hause, die alleine waren und wo ich auch gesehen oder finde, wo man sehr gut so sehen konnte.
00:27:29: also alle, die ein gutes Zuhause haben, die irgendwie eine gute Familie haben, Die sind nach Hause gefahren zu ihren Eltern, haben sich auf die Terrasse gesetzt und haben eine gute Zeit gehabt.
00:27:43: Gibt Familien, die sagen, wir hatten das eigentlich total schön und kuschelig zusammen Zuhause?
00:27:47: Und dann gibt's die bei denen es eben nicht schön und kruschelig ist zu Hause, die vielleicht alkoholkranke Eltern haben, die keinen Kontakt zu ihren Heltern haben, sie sich mit einem Elternteil, vielleicht auch dem Stiefelternteile überhaupt nicht verstehen, wo es viele Konflikte gibt, wo kein Platz zu Hause ist für ein, weil die Familie nicht viel Geld hat viel schlechter gegangen als den anderen, die sich zu Hause eingekuschelt haben.
00:28:11: Das hat das also noch mal so konzentriert.
00:28:14: und als das besser wurde sozusagen, als es mehr geöffnet wurde dann sind alle die gekommen, die nicht wieder den Weg zurückgefunden haben die dann so viele soziale Ärzte entwickelt haben, was ihr ja in den Kinder- und Jugendärztlichen Praxen, glaube ich auch total ja seht.
00:28:30: So ein Effekt also gar dieser ganze Absentismus dieses irgendwie sich irgendwo nicht mehr hintrauen.
00:28:36: Und das sieht man im Kinder-und Jugendbereich aber eigentlich sieht man es auch bei jungen Erwachsenen oder auch bei Leuten, die vielleicht auch Mitte zwanzig sind, denen ist einfach danach extrem schwer gefallen ist und die dann eben anfangen aus dem Studium rauszufallen, aus der Ausbildung raus zu fallen, aus sozialen Kontakten herauszufallen.
00:28:57: Und wie lange, sag ich mal ist so eine Maximal-Therapie Zeit?
00:29:02: Also jemand meldet sich jetzt bei dir.
00:29:05: Wie läuft das so ab?
00:29:06: insgesamt vielleicht?
00:29:10: Genau da kommt es manchmal auch ein bisschen darauf an welches Verfahren man mit welchen Verfahren Man arbeitet.
00:29:16: wir haben ja so Fachkunden und Ich bin zum Beispiel Verhaltenstherapeutin.
00:29:20: Die Verhaltenstherapeutinnen haben ein bisschen geringeres Stundenkontingent.
00:29:24: Man geht davon aus, die sind schneller durch mit dem verzerrten Umfeld.
00:29:28: Die anderen haben ein bissel mehr.
00:29:31: Ich kann das also jetzt gut für meine Fachkunde berichten.
00:29:35: und
00:29:36: da
00:29:36: ist es so dass man eben so ein paar Vorstunden hat, solche Sprechstunden.
00:29:41: dann kann man Therapieantrag stellen ganz unkompliziert zwei mal zwölf Stunden
00:29:46: d.h.,
00:29:46: ist eine kurze Therapie, vierundzwanzig Stunden.
00:29:51: Und dann, wenn das also hartnäckiger ist länger braucht wie auch immer die Diagnose kommt es an.
00:29:59: Dann müssen wir einen relativ aufwendigen Bericht schreiben in mehrseitigem indem wir dass die ganze Störung darlegen.
00:30:07: wir erklären Was hat die Patientin für eine Vorgeschichte?
00:30:11: Was stellen wir für eine Diagnose, was haben wir für ein Studierungsmodell auf verschiedenen Ebenen.
00:30:16: Was planen wir für die Behandlung und was ist bisher
00:30:19: geschehen?".
00:30:20: Und dann wird das von anonym bestellten Gutachtern von den Krankenkassen beurteilt oder dann wird es genehmigt oder nicht.
00:30:30: Okay, du
00:30:32: bekommst du das bezahlt?
00:30:33: Ja
00:30:34: sehr gering!
00:30:35: Also gering im Vergleich.
00:30:36: also ich sitze an sowas... ja drei Stunden oder so.
00:30:40: Und jetzt muss ich grad mal, jetzt weiß ich gar nicht seit dem Zeitpunkt gab es sixty-vier Euro dafür... Ich glaube das ist jetzt ja mal erhöht worden aber es ist eigentlich dann unter Fanadiefen.
00:30:52: also das ist eben genau.
00:30:54: Kann man lieber kennen?
00:30:55: Da
00:30:55: kann ich auch zumindest arbeiten und dann kriegt man nochmal vielleicht sechsunddreißig Stunden, das ist dann meistens, dass man beantragt.
00:31:05: Das kann man da noch dranhängen und dann kann man manchmal noch zwanzig Stunden dranhängn.
00:31:08: Also mit so einer Kurzzeittherapie ist man locker ein Jahr mitbeschäftigt.
00:31:14: Wenn man auf sechzig Stunden geht, ist man eben entsprechend zwei bis drei Jahre miteinander in Kontakt.
00:31:20: Und würdest du sagen, dass es meistens auch reicht so eine Kurzzeittherapies?
00:31:23: Natürlich ist es unterschiedlich.
00:31:25: Das ist mir total klar.
00:31:26: Ist das grob oder ist es so wenn sich das erst mal so befestigt hat, dass jemand einen Therapeuten sucht, dass man sagen kann okay also mit einem Jahr kriegen wir das nicht hin da brauchen wir wahrscheinlich.
00:31:36: Ja ich finde es ja so so.
00:31:39: Ich kann glaube ich das gar nicht so pauschal sagen.
00:31:41: Jetzt muss ich vielleicht auch meinen Zahlen mal nachgucken.
00:31:45: Also gefühlt stellen wir schon Obst Verlängerungsanträge.
00:31:49: Man muss auch die Stunden ja nicht alle nutzen, man kann sie später auch so strecken um dafür zu sagen dass die Patientin nicht wieder krank wird.
00:31:55: also eine Rezidivpaphylaxe heißt das dann Ja aber... ...man will ja auch neue Patienten annehmen.
00:32:05: Also man will ja und alle Plätze blockieren.
00:32:08: So und man fängt eben eigentlich idealerweise eben im wöchentlichen Rhythmus anstreckt nachher auf zwei-wöchig Und nachher zum Beispiel auf vier-wüchig Hört dann auf
00:32:17: Und du lernst deine Patienten erst mal kennen und gibt es das dann auch, dass du sagst, Mensch, das passt irgendwie gar
00:32:23: nicht?
00:32:25: Also ich sage dann... Einmal kann es manchmal sein, dass eine Person zum Beispiel stationär oder teilstationär besser aufgehoben ist.
00:32:36: Dass sich sagt, da muss erstmal was anderes ran.
00:32:39: Da muss jetzt ein bisschen Quäschkurs ran sozusagen mit wöchentlich hier fünfzig Minuten.
00:32:43: Da kommen wir nicht so weit!
00:32:46: dass man sowas auch erstmal vorschlägt.
00:32:48: Manchmal entsteht eben, also es gibt unterschiedliche Szenarien natürlich.
00:32:52: Manche Leute werden geschickt gerne auch irgendwie von Partnerin oder Partner dann ist die Motivation selber was zu tun vielleicht nicht so hoch sondern erst mal wird jemandem geschickt Es kann sein das man merkt die Person kann gar nicht über sich selber reden und kann gar nichts über sich selbst reflektieren Und das ist natürlich schon schwierig.
00:33:10: Dann kann man eigentlich nicht so gut miteinander arbeiten.
00:33:16: Ich würde sagen, also wie gesagt wenn ich nicht total voll bin oder in so einer Situation bin wo mir eine Budgetierung droht dann versuche ich viele die dann auch eine Stunde da sind zu behalten.
00:33:28: Also man sieht das dann, man sieht die Situation und man weiß irgendwie man kann denen weiterhelfen.
00:33:33: Dann versucht man das schon eigentlich häufig.
00:33:39: Und habt ihr irgendwie so die Möglichkeit, ich meine du bist selbstständig.
00:33:42: Aber hast du die Möglichkeit auch in einen Austausch zu gehen?
00:33:46: oder gibt es für euch irgendwie auch sowas wie Supervisionen?
00:33:50: Müsst ihr das selber bezahlen?
00:33:52: Das ist, ich denke manchmal schon eigentlich bräuchten auch viele Ärzte so einen anderen Hut.
00:33:57: Es gibt es ja irgendwie nicht, man muss sich dann selbst drum kümmern.
00:34:00: Ihr seid noch mehr mit Themen konfrontiert wo ihr wahrscheinlich auch an eure Grenzen kommt.
00:34:05: Je mehr Erfahrung man hat, desto weniger.
00:34:07: aber trotzdem wenn's irgendwie geht oder was weiß ich dass man eben auch wirklich sich selbst
00:34:14: irgendwie
00:34:15: stärken kann gibt es dann alle, oder muss man sich das selbst organisieren?
00:34:19: Das organisiert man sich selber.
00:34:21: Aber ich glaube da ist man eigentlich durch die Ausbildung... Also da gibt es quasi eine gute Kultur dafür.
00:34:28: und der Psychotherapeutin.
00:34:29: Ich habe zum Beispiel ne Intervisionsgruppe, da treffe ich mich mit Kollegen regelmäßig und wir tauschen uns eben aus.
00:34:44: so vielleicht alle ein bis zwei Monate zu einem Supervisor.
00:34:47: Also es ist einfach ein Psychotherapeut, der schon bisschen älter ist als ich und ein bisschen mehr Erfahrung hat und das meinunglich sehr schätze und den bezahle ich dann aber dafür Genau!
00:35:01: Und natürlich müssen wir ja auch uns fortbilden Wir müssen ja auch natürlich Fortbildungspunkte sammeln für die Kammer sowie ihr auch.
00:35:07: da kann man aber auch diese Intervisionen auch benutzen.
00:35:12: Also da nutzen wir solche Angebote und ich habe natürlich eben auch das Glück, dass ich mit meinen Kolleginnen in der Praxis bin.
00:35:17: Da kann ich auch mal zwischendurch was fragen ob das jetzt etwas Verwaltungstechnisches ist oder was Fachliches ist?
00:35:23: Oder wenn mich was besonders irgendwie mitgenommen hat, dass sich zumindest so ein bisschen ohne jetzt eben natürlich anonym und ohne dass meine Kollegen die Personen kennen einfach mal sagen können, das hat mich jetzt heute ganz traurig gemacht.
00:35:36: Ich habe etwas ganz Ungewöhnliches gesehen.
00:35:42: Und sag mal, wie würdest du sagen?
00:35:44: Noch einmal zu einem großen Thema, das ja immer andere beschäftigt.
00:35:47: Weil auch vorhin von jungen Erwachsenen gesprochen hat ist so soziale Medien.
00:35:53: was würdest Du da sagen wird Einfluss dass die ja die psychische Gesundheit Das wohl befinden?
00:36:00: Was sagst Du dazu?
00:36:02: Ja also das denke ich auf jeden Fall.
00:36:04: Also wir sehen ja Auf jeden Fall ja mediensüchtige Patienten, das ist ja auch mit Diagnose.
00:36:13: Und einfach natürlich Patienten die ganz viel zucken, Patienten die sich völlig zurückziehen von ihrer Außenwelt, die dann auch oft finden, dass reicht doch völlig.
00:36:27: Ich habe auch Kontakte, aber es sind alles Online-Kontakte.
00:36:33: also ich denke das spielt schon richtig eine große Rolle Und gerade eben auch, das ist ja auch eine Corona-Folge.
00:36:42: Da hat es noch viel mehr Medienkonsum gegeben und von dem irgendwann wieder runterzukommen, ist durchaus schwierig.
00:36:52: Reicht da dann eine ambulante Therapie oder in einigen Fällen nicht?
00:36:58: Na ja!
00:36:58: Das ist wie mit jeder anderen Sucht letzten Endes auch.
00:37:02: Ich muss beschließen dass ich die los werden will... Und da geht es ja einfach auch erst mal schon los.
00:37:08: Ich musste irgendwie sehen, dass das für mich nachteilig ist und dass eine Alkoholsucht vielleicht nachteillig ist, weil man da vielleicht auf den Führerschein verliert oder dass man vielleicht aggressiv wird oder dass der Arzt schon sagt, da kriegst du einen Lieberschaden oder so.
00:37:29: Aber bei Mediensucht kann man nicht sagen, ich bin ja meine Kontakte.
00:37:36: Also da muss ja schon auch ein bisschen Motivation da sein, das auch ändern zu wollen.
00:37:42: Das ist wer zum Beispiel den Grund wenn jemand kommt oder wird geschickt und der zockt die ganze Zeit nur dann muss sich ja auch sagen naja das können wir aber auch nur behandeln wenn die Person dazu bereit ist darauf möglicherweise auch drauf zu verzichten und dann sind drin sieht wobei es dann zum Beispiel auch so ist an eine Klinik oder eine Einrichtung schicken, die auf Sucht spezialisiert ist.
00:38:13: Siehst du da potenziell auch ein Gefahr in dem Sinne?
00:38:16: Also sind wir bei Mediensucht oder so dass eben auch ich sag mal die jungen Erwachsenen eben die jetzt Mediensüchte haben oder wie auch immer das dir auch so ein bisschen einerseits ihr Ziel vor Augen verlieren.
00:38:28: also viele erleben ja oder ich in den Vorsorgen Wenn man mal fragt, bist ihr schon mal was ihr später werden wollt oder überhaupt habt ihr eine Idee.
00:38:35: Dann sagen die meisten ne eigentlich sogar nicht und ich kann es auch nachvollziehen weil durch KI und so weiter gibt's so viele Berufe, die wir wahrscheinlich noch nicht mehr kennen.
00:38:44: also
00:38:45: und
00:38:46: ein bisschen dieses... Was mache ich denn eigentlich später?
00:38:48: So ne siehst du da auch einen Gefahr dass alle irgendwie so ein bisschen naja so'n bisschen lost sind und das man das Gefühl
00:38:55: hat ja
00:38:57: also Die verlieren ein bisschen ihr Ziel vor Augen.
00:39:00: Oder die haben kein Ziel, das ist gar keinen Vorwurf sondern den Eindruck hab ich oft dass sie alle so'n bisschen Struggeln und gar nicht mehr wissen irgendwie wie es wirklich weitergeht.
00:39:10: Und klar gibt man dann auch seine Medien sucht vielleicht nicht auf weil die einen irgendwie hält.
00:39:15: Also die gibt man nicht auf und wenn man vielleicht eine Ausbildung anfängt hat man dafür nur noch ganz wenig Zeit.
00:39:20: Das ist ja mit anderen Suchten auch.
00:39:22: Also wenn ich in die Ausbildung gehe, kann ich nicht mal Akku trinken oder ich kann nicht jeden Tag bekifft in die ausbildung gehen und so kann ich da auch.
00:39:30: bleibt der Brauch für weniger Zeit.
00:39:32: Für meinen Medienkonjunkt.
00:39:33: Das ist natürlich auch ein Punkt.
00:39:35: also das ist aber ja bei allen Süchten sozusagen ja auch ein Problem.
00:39:40: Vielleicht ist vielleicht ist das auch ein bisschen wir wissen auch nicht immer nur Corona irgendwie beschuldigend Aber es hat einfach einen Rückzug nach zu Hause und in Medien gegeben.
00:39:52: Und es gibt ja weniger Außenkontakte, wo ich auch Sachen kennenlernen könnte.
00:39:57: Ich denke
00:39:57: z.B.,
00:39:57: wenn ich jetzt zurückdenke... Wir erkennen das auch aus unseren vielleicht Abi-Jahrgängen oder aus der Schulzeit gab's genug Leute die eigentlich nicht richtig wussten was sie machen sollten.
00:40:06: Die haben dann eben irgendwas angefangen.
00:40:08: also weil dann war es irgendwie langweilig Zuhause Daneben kein Geld da, um irgendwas Interessantes zu machen.
00:40:14: Aber jetzt ist ja alles was Interessantses Zuhause am Rechner.
00:40:17: Da braucht man ja auch nicht viel für.
00:40:19: Stimmt und es kann sich dann doch irgendwie auf jeder leisten.
00:40:23: also
00:40:23: genau Ja
00:40:26: Ich finde das ist ja so ein bisschen So jetzt.
00:40:28: ich meine alle sagen irgendwie die kranken Kassen aller haben Studien dass die psychischen Erkrankungen zunehmen Dass deswegen ganz viele Ausfälle auf der Arbeit passieren Das die Wirtschaftlichkeit abnimmt usw.
00:40:38: Und das ist halt so.
00:40:39: das
00:40:39: krasse finde ich kürzen sie euch
00:40:42: komplett irgendwie die Vergütung und fangen an mit einer Budgetierung, wo man sich ja auch fragt was ist da das Ziel?
00:40:49: Also frage ich mich ein bisschen.
00:40:51: Es muss ja irgendeine Alternative geben oder irgendwie... Oder die denken sich okay es wird zu viel... Ich sag jetzt mal pathologisiert!
00:40:58: Man behandelt mittlerweile jeden.
00:40:59: Das kommt ja auch.
00:41:02: Man will ja auch nicht jedem jetzt gleich eine Depression anhälften oder ne Angststörung oder ein ADS oder so.
00:41:09: Wie siehst du das?
00:41:10: Hast du das Gefühl, dass auch einige kommen wo du sagst ach wissen Sie eigentlich ist das alles noch im Rahmen.
00:41:16: Ja also manchmal gibt es das schon.
00:41:18: oder dass ich vielleicht auch sage da reicht vielleicht auch ein paar mal zur Beratungsstelle zum Beispiel zu gehen oder sowas.
00:41:26: solche Vorschläge machen wir auch auf jeden Fall.
00:41:31: was ich schon denke ist immer noch zweistigmatisiert ist, aber nicht annähernd so wie als Video waren.
00:41:43: Als ich Abitur gemacht habe, da ist niemand zum Psychotherapeutin gegangen, der hätte ich gar nicht gewusst wo ich hätte hingehen sollen in Schleswig-Holstein auf dem Land, wäre völlig nicht vorstellbar gewesen irgendwo zur Psychotherapeuten zu gehen und ich glaube dass sich das eben geändert hat dass junge, vor allem... Also ich sehe tatsächlich auch viele junge Menschen die einfach sehr häufig zu Recht sagen es geht mir einfach total schlecht und ich glaube da könnte mir Psychotherapie behelfen oder ich brauche einfach Hilfe sonst schaffe ich mein Studium nicht, sonst schaff ich meine Ausbildung nicht.
00:42:18: Sonst schaffe Ich meinen Schulabschluss nicht und die kommen viel eher.
00:42:22: also ist das ein breites Gruppe die viel kommt Und ich hab das mal irgendwie neugierbar jemandem erzählt und dann safte die, ach ja, ja.
00:42:29: Das ist alles so Lifestyle, die wollen ihr Leben optimieren.
00:42:33: Also Selbstoptimierung ist auch ein wichtiges schwieriges Thema.
00:42:37: aber ich muss sagen, die meisten jungen Menschen, die zu mir kommen sind wirklich richtig krank.
00:42:40: Den geht es nicht schlecht!
00:42:45: Ich glaube wir können wirklich guten Gewissens sagen dass wir eben – also ich meine Kolleginnen alle dass wir dafür sorgen, dass Leute ihre Ausbildung beenden.
00:42:54: Dass die Studium beenden und den Schulabschluss kriegen oder dass die Krisen überwinden, gestärkt in die Zukunft gehen.
00:43:02: Dass sich die Erkrankungen nicht konifizieren.
00:43:06: Und soweit ich weiß haben wir auch seit den, weiß ich nicht, siebziger Jahren durchaus eine sinkende Suizidrate.
00:43:15: Die ist immer noch total roh.
00:43:16: Es gibt ja über Zehntausend Suizide im Jahr in Deutschland.
00:43:21: Also psychisch krank sein ist, also bringt auch wirklich Gefahr mit sich.
00:43:28: Und ich denke das ist eben auch oft einfach auch Suizidprävention und dass es was dabei überhaupt nicht gesehen wird.
00:43:35: Es wird so als Lifestyle gesehen und ja weil jetzt die jungen Leute die kommen jetzt alle aber die kommen alle den geht's schlecht und in den siebzigern Jahren hätten die sich wenn die vielleicht irgendwie hätten sich über das Leben genommen und das wird dabei auch so ganz außer Acht gelassen.
00:43:56: Weißt du zufällig die Suizidrate, ob sich das verändert hat?
00:44:00: Ob dass mehr junge Erwachsene jetzt sind als früher ist nur fällt mir gerade ein weil ich kenne selbst im Umfeld wirklich sehr junge Leute wie in Suizide begangen haben wo ich denke es krass.
00:44:09: also vielleicht erfahre ich's auch einfach weil ich Kinderärztin
00:44:11: bin.
00:44:13: Ich finde schon auch erschreckend Genau, weißt du da, ob sich das irgendwie verschoben hat?
00:44:19: Also was ich auf jeden Fall weiß, was es immer heißt.
00:44:22: Das Zwischengabich-Vinzehn und Zvonzwanzig ist die häufigste Todesursache.
00:44:28: Da steht man am ehesten dran im Vergleich zu anderen Erkrankungen.
00:44:33: Ich meine dass aber immer noch die Suizidrate am höchsten ist bei Männern über Vonfünfzig.
00:44:42: Wenn wir jetzt sagen, wenn die mit der Psychotherapeutin gemacht hätten, hätten sie sich ja vielleicht jetzt mit der Achtundfünfzig nicht beweisen können.
00:44:51: Aber wie kommen wir aus einer Zeit in der das überhaupt gar nicht möglich war?
00:44:58: In der es gar nicht die Möglichkeit gab und in der es sozialen nicht möglich waren oder im Nicht-Nicht-Möglich war?
00:45:06: Wenn jetzt junge Leute kommen und was dagegen unternehmen, dann sollten wir uns einfach darüber freuen.
00:45:14: Wir schicken jemanden ja mit einem Rückenleiden auch nicht weg.
00:45:17: Also wenn jemand mit Schmerzen zum Arzt geht zur Orthopäden geht, dann sagt die ihr auch nicht... Ja!
00:45:25: Sie haben schlimme Knie-Schmerzen, sie haben schlimmen Rückenschmerzen.
00:45:28: Gehen wir halt nach Hause.
00:45:33: Können wir halt jetzt sich versorgen?
00:45:34: Also ich weiß, es gibt super Engpässe.
00:45:36: Aber eigentlich machen die meisten Ärzte und Erzellen ja auch viel möglich... ...und eigentlich wird's so ein bisschen uns unterstellen.
00:45:45: Ja!
00:45:46: Dann ist das eben nicht versorgt.
00:45:49: Na ja, da muss man hier auch dazu sagen, dass wirklich was wir schon sagten, die haben ja auch ganz andere Themen ne?
00:45:55: Also bei uns war klar wie am Abi gemacht dann hat man sich etwas ausgesucht, was man dann machen kann.
00:45:59: Da eine mehr oder andere weniger aber wenn ich meine Kinder auch ansehen mit was sie sich beschäftigen.
00:46:05: Also kommt nicht weg, muss ich jetzt zur Bundeswehr?
00:46:09: Dann ja genau beruf was mache ich denn?
00:46:11: einige Brüfe ein paar Jahre gar nicht mehr geben aufgrund der KI und das sind glaube schon mehr Zukunftsängste die die jetzt haben wenn sie in den Jahrzehnten, Zwanzig sind erst das was wir so früher hatten.
00:46:22: von daher
00:46:25: Ja das denke ich auch und ich denke auch es gibt durchaus eine ganze Gruppe auch von jungen Menschen finanziell gut ausgestattet sind, die dann auch zum Beispiel sowas nicht unbedingt müssen so dringend.
00:46:39: Aber es gibt eben auch sehr viele junge Menschen und auch sehr viel Studierende
00:46:43: z.B.,
00:46:45: die wirklich einfach sehr viel dazu arbeiten müssen damit das möglich ist oder wo eben so ein Ausbildungsgehalt eben nicht reicht um sich selber zu finanzieren aber vielleicht von Seiten der Familie nichts kommt oder dass nicht möglich ist.
00:47:01: Und da habe ich auch eher den Eindruck, da geht vielleicht schon aus ein bisschen eine Schere auseinander zwischen welchen die sich eigentlich gar keine Sorgen machen müssen und für welche Vergiss wirklich sehr knapp ist.
00:47:14: Und siehst du dahingehend ... also die Patienten, die du hast, Beklähnten sind das eher, würdest du sagen gibt es dann eine soziale dass du sagst, die obere Schicht sage ich jetzt einfach mal so.
00:47:29: Daher ist weniger betroffen oder kann man das gar nicht sagen weil die kommen vielleicht eher weiß ich nicht?
00:47:35: Ja genau also es gibt ja Studien die schon sagen wenn man sozu ökonomisch schwierige Verhältnisse hat dann ist man auch eher psychisch krank.
00:47:45: Also das ist ja schon ganz gut belegt.
00:47:47: Ich würde aber eben sagen dass junge Menschen mit mit einem gehören Bildungsgrad, also eben zum Beispiel Studierende eher das in Anspruch nehmen.
00:48:01: Also ich glaube die haben da sind vielleicht auch mehr informiert, das weiß ich, könnte ich mir vorstellen dass sie mehr informieren sind und haben vielleicht aber auch mehr das Selbstbewusstsein uns aufzuluchen.
00:48:13: Und wahrscheinlich
00:48:14: auch die Möglichkeit, also dass die Eltern eben sich dann vielleicht doch nochmal mehr kümmern.
00:48:19: Oder vielleicht auch noch mal oder... Ja,
00:48:21: oder auch schon offen da dazu sind, ne?
00:48:23: Das sind die vielleicht auch dazu auch von vielen sagen Auch ja meine Freunde, die sagen jetzt alle ich muss mich da jetzt endlich mal darum kümmern und das geht eigentlich nicht so weiter.
00:48:30: Also sie bewegen sich auch in Kreisen in denen wo sowas eben auch dann gesprochen wird und wo es Informationen darüber gibt.
00:48:37: und das genau das weiß ich eben nicht.
00:48:42: Ich seh nicht zu viele Handwerker.
00:48:44: Und dann gibt es Leute, die sagen so einen Handwerk.
00:48:46: Keine Brauer nicht zur Psychotherapie weil der weiß am Ende des Tages was er gemacht hat.
00:48:50: Das kann's ja auch so ganz einfach nicht beurteilen.
00:48:54: oder das ist wirklich auch so dass da einfach noch stigmatisiert ist, dass das macht man nicht oder das machen Mädchen oder ich weiß es auch nicht.
00:49:03: Was würdest du denn... also wenn wir jetzt schon so um diese jungen Erwachsenen reden, was könntest du denn jetzt mal vorher als Tipps denen geben?
00:49:11: Was würdest du da allgemein sagen bevor man überhaupt ein?
00:49:13: Was können die denn alle gut tun, mal so ihre psychische Gesundheit?
00:49:17: Also was auf den Weg geben.
00:49:20: Ja.
00:49:21: So aus deiner Erfahrung heraus...
00:49:23: Also nicht kiffen!
00:49:28: Möge ich also oder sag mal selten kiffn?
00:49:31: Seltener Alkohol trinken andere Substanzen selten nehmen sich regelmäßig bewegen am besten natürlich Unterpflege sozialer Kontakte.
00:49:45: Also ist ja schon gut, wenn man ins Fitnessstudio geht aber immer alleine.
00:49:50: Es ist halt viel besser mit jemandem anders zusammen laufen zu gehen oder zur Laufgruppe zu gehen und einen Mannschaftssport zu machen oder irgendwas wo andere Leute sind.
00:49:58: also soziale Beziehungen pflegen sich trauen rauszugehen wie gesagt Bewegung möglichst wenig Substanz konsumieren, Medienkonsum reduzieren.
00:50:09: Vielleicht sich einfach mal in der Zeit lang von Social Media abmelden wenn man sich das traut oder das in irgendeiner Form eben reduzieren mit vielen Tricks.
00:50:17: also sich versuchen selber zu tricksen und sich das mal zu trauen auch da vielleicht auch mal drauf zu verzichten.
00:50:25: Also ja das sind zum Beispiel solche.
00:50:30: Und wenn jetzt jemand denkt er braucht akut Hilfe, was würdest du da sagen?
00:50:34: Also wo soll man sich am besten dran wenden?
00:50:36: das ist ja bei uns auch immer so.
00:50:38: Wenn wir jetzt Jugendliche sitzen haben
00:50:40: dann
00:50:40: ist es so schwierig.
00:50:41: also eine Diäskalation.
00:50:43: erstmal findet natürlich an der Uni irgendwo statt im Zipfel
00:50:46: hier
00:50:46: Zentrum für integrative Psychiatrie
00:50:50: Aber
00:50:51: ansonsten fällt nochmal andere Anlaufstellen fällt ihr da noch etwas ein wo man sagen kann Da kriegt man schlecht erst mal Unterstützung, dass man den Tag strukturieren kann oder gerade bei jungen Erwachsenen.
00:51:05: Ja also das ist tatsächlich, finde ich relativ schwierig.
00:51:14: Also es gibt natürlich einmal Beratungsstellen.
00:51:16: wenn es vielleicht unbestimmte Themen gibt, gibt es ja spezielle Beratungangebote die man nutzen kann und die Studierenden können Studentische, also die Beratung des Studierendenwerks nutzen der Uni.
00:51:32: Solche Sachen kann man nutzen.
00:51:35: Schülerinnen und Schülern können die Schulsozialarbeit nutzen.
00:51:40: So etwas kann vielleicht auch schon helfen jemand anders zu fragen, zu helfen meinen Tag zu strukturieren.
00:51:50: das sind zum Beispiel auch Sachen die man auch machen kann Ähm... Ja, letzten Endes genau.
00:51:57: Das sind eigentlich so die Möglichkeiten.
00:52:00: Aber letztlich merkt man ja schon am Ende brauchen sie doch wahrscheinlich irgendwie nicht alle natürlich aber wirklich welchen denen es wirklich schlecht geht.
00:52:06: Die brauchen dann schon Psychotherapeutin und genau darum wollen wir ja auf keinen Fall dass es dafür bald weniger gibt.
00:52:14: Was würdest du jetzt jemanden
00:52:16: raten
00:52:17: wenn er sagt ich würde Psychotherapeut werden?
00:52:19: Was würdest du da sagen also?
00:52:22: Das spreche ich öfter jetzt mal mit Kollegen drüber und ich glaube wir haben alle gerade so das Gefühl, du kannst eigentlich grad gar nicht so empfehlen.
00:52:30: Also weil die Weiterbildung tatsächlich ist... also es ist ja tatsächlich so dass die Weiterbildung überhaupt nicht gesichert ist.
00:52:38: Da hat sich eine Veränderung gegeben, die eigentlich eine Entlastung darstellen sollte von dem System was ich vorhin geschildert habe.
00:52:45: Es hat sich aber quasi eigentlich nur verschärft Denn es sollte jetzt an die ärztliche Ausbildung angepasst werden und da sollte man also jetzt sozusagen eine Weiterbildung an den Kliniken machen, sowie das Ärzte auch machen.
00:53:00: Aber das ist nicht finanziert!
00:53:02: Das heißt, es gibt eigentlich gar keine Weiterbildungsstellen für Psychotherapeuten, die dann schon mit dem Uniabschluss jetzt eine Approbation bekommen können aber eben noch nicht fertig sind Und die stehen alle auf der Straße.
00:53:20: Also entweder machen die einen sich krumm und zahlen das jetzt noch alles, sind dann auch reingerutscht weil es eigentlich ein auslaufendes System ist ursprünglich aber das neue System funktioniert irgendwie gar nicht.
00:53:36: Das ist tatsächlich schwierig.
00:53:38: und dann ist es natürlich auch so... Der NC ist extrem hoch!
00:53:43: Es ist sehr schwer.
00:53:44: also ich denke Tatsächlich ist es leichter, einen Medizinstudiumplatz zu kommen wenn ich für den Medizinertest lerne und dann Medizinstudiere oder vielleicht Medizin im Ausland studiere.
00:53:54: Und dann je weiter Studiere als wenn ich versuche Psychologie zu studieren.
00:54:01: Solange das eben mit der Weiterbildung noch nicht geregelt ist, wenn es darum geht Psychotherapeutin zu werden, ist eigentlich tatsächlich ein bisschen schwierig im Moment.
00:54:09: Und wenn uns eben auch diese Verdienstmöglichkeiten so beschnitten werden, wie das ja jetzt in Planung ist.
00:54:14: Es ist ja auch total unattraktiven Kassensitz zu haben.
00:54:17: die den Kassenschutz haben werden versuchen Privatpatienten zu haben, sodass ich dass dann auch sie in Konkurrenzt treten mit denen die eine Privatpraxis haben.
00:54:25: also Das ist eigentlich wirklich auch keine schöne Entwicklungen, die auch einfach sehr irgendwie auf so einer Konkurrence basiert Die wir eigentlich alle überhaupt gar nicht gerne mögen.
00:54:37: Nee,
00:54:37: und vor allem weil es ja eigentlich so verrückt wieder
00:54:40: ist.
00:54:40: Das was irgendwie gebraucht wird, wo die deutlich drauf warten.
00:54:44: Ich denke mir, weil es auch mit Lehrern manchmal so irgendwie gibt's
00:54:47: noch
00:54:48: Lehrer dann gibt's aber eigentlich Tausende, die würden auch gerne arbeiten.
00:54:51: Genau ein bisschen ehemaliger.
00:54:54: Und
00:54:55: wir reden jetzt schon fast also... Knapp ne Stunde, also wir müssen jetzt zum Schluss kommen sogar.
00:55:02: Genau ich fand das total spannend.
00:55:04: Das war ja so ein bisschen ein Mischmarsch aus einem, aus dem Alltag aber auch aus der Problematik von Abrechnung über was red man den nachkommenden Psychotherapeuten oder was auch immer ist bei uns ja so ähnlich ehrlich gesagt.
00:55:17: Also ich bin es beangestellt aber ich würde auch jetzt jemandem raten sitz zu nehmen als Kinderärztin alleine, würde ich sagen.
00:55:27: Und genau, gibt's noch was, was du noch gerne loswerden willst?
00:55:30: Also es kann auch irgendwie was dir auf der Zunge brennt.
00:55:33: Ich weiß, du bist ja auch politisch aktiv und so irgendwas wo du sagst Mensch ... Kann doch an die Bevölkerung gerechnet bleiben!
00:55:40: Was kann
00:55:40: man tun damit man euch irgendwie unterstützt?
00:55:44: Genau fällt ihr noch etwas ein.
00:55:46: Ja also was im Moment natürlich hochaktuell ist, ist eben aktiv zu sein gegen diese Gesundheitsreform.
00:55:55: Und da geht es einfach darum, zum Beispiel an die eigenen Bundestagsabgeordnete mit denen in Kontakt zu treten.
00:56:02: An den Gesundheitsausschuss schreiben eben nicht nur als Berufsgruppe sondern auch als Betroffene, die sagen ich such ein Therapieplatz Ich finde keinen Therapie Platz.
00:56:12: Ich kenne viele dem das genauso geht und das geht nicht um Luxusproblemen.
00:56:17: Ich habe an den Gesundheitsausschuss geschrieben und gesagt, mein Beruf ist kein Wellness.
00:56:23: Und es ist auch kein Hobby.
00:56:26: Und das wäre schon toll wenn einfach nicht Psychotherapeuten sich da vielleicht ein bisschen mit Zubord melden können, wenn das möglich wäre.
00:56:39: Ansonsten nicht aufgeben!
00:56:41: Wenn man einen Therapieplatz sucht, irgendwann wird's klappen.
00:56:47: Ja, das finde ich ein gutes Schlusswort tatsächlich.
00:56:49: Weil ich das auch ähnlich letztens dachte bei unseren Eltern, dass ich auch manchmal denke, oh mann vielleicht müssten die sich auch mal beschweren?
00:56:57: Ja weil es im Tätismus... Ich habe da auch so einen kleinen Jungen dreieinhalb und der Vater sagt dann zu mir wissen sie was?
00:57:03: wir haben eine Wartezeit im SPZ von zwölf Jahren!
00:57:06: Dann kommt er in die Schule und ich sage ja ich kann aber auch nichts machen.
00:57:10: Kann nicht, ich hab ein Netzwerk und es ist super schwierig so ziehen.
00:57:15: Wissen Sie, manchmal würde ich mir wünschen die Eltern würden auch mal irgendwas sagen weil wir sind auch hilflos und auch mit der Situation nicht zufrieden.
00:57:23: aber der sagt dann zurecht zu mir wissen sie was?
00:57:26: Wir haben hier einen Alltag mit zwei Kleinkitten und wir sind eigentlich so gestresst damit dass wo soll ich mich jetzt noch beschweren?
00:57:35: Eigentlich nicht gut so.
00:57:36: Ne genau also das ist einfach ein Bereich der sehr wenig Lobby hat vergleicht zu anderen Bereichen
00:57:44: Genau.
00:57:44: Und es merkt auch keiner dann irgendwie mal so richtig, ne?
00:57:46: Die Auswirkungen, die kommen erst später glaube ich.
00:57:48: Also
00:57:49: wir nicht sofort!
00:57:50: Die können dann werden sie nicht therapiert wurden oder man weiß das gar nicht so genau,
00:57:53: ne?!
00:57:54: Nicht
00:57:55: dass irgendwie alle akut deswegen leiden also nur die Betroffenen vor allem ja
00:57:59: erstmal.
00:58:00: Ja jetzt ist jetzt ein bisschen traurig zu Ende
00:58:03: gegangen hier aber... Ich fand das verspannt
00:58:07: und vielleicht kann man sowas auch irgendwie in ein zwei Jahren nochmal wiederholen.
00:58:12: Genau.
00:58:12: Vielen Dank, die Bettine für deine Zeit
00:58:15: und
00:58:16: es hat super Spaß
00:58:17: gemacht!
00:58:18: Ich kann nur wirklich vielen Dank sagen für das Engagement, dass wir jetzt mit dem Podcast auch so ein bisschen weiter tragen können.
00:58:24: Und vielen Dank für Eure Interesse daran!
00:58:27: Dann erst mal,
00:58:29: tschüss!
00:58:33: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:58:34: Nächsten Monat geht es weiter – und wir freuen uns über Euer Feedback-und Gastvorschläge.
00:58:39: Schreibt uns einfach eine Mail an teamadgesundheitszone.info oder diskutiert mit uns im forum.gesundheitszone.info Bis nächsten Monat!
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